Die Gitarre gehört zur Gattung der Zupfinstrumente und stammt von der arabischen Laute „Oud“ ab, die die Mauren im Mittelalter nach Spanien brachten. Nach vielen Veränderungen und Weiterentwicklungen entstand im 19. Jahrhundert die klassische Gitarrenform, wie wir sie heute kennen: die Torres-Gitarre.

Ihre relativ geringe Lautstärke erschwerte das Spielen in großen Ensembles, so dass die meisten klassischen Werke für Gitarre solistisch oder kammermusikalisch sind.

Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts suchte man nach Möglichkeiten das Klangvolumen der Gitarre zu vergrößern. Erste Methoden um dieses zu erreichen waren die Vergrößerung des Korpus, Bespannung mit Stahlsaiten (Steelstring / Westerngitarre) und in den 1920er-Jahren die Entwicklung der Resonatorgitarre, einer Gitarre mit Grammophon-Membran.

All das reichte aber nicht, um sich in einer Big Band durchzusetzen und so wurde die Gitarre in den 30er Jahren, mit Hilfe eines Tonabnehmers, elektrisch verstärkt. Um der schwer in den Griff zu bekommenden Rückkopplungen Herr zu werden, wurden dann, Ende der 40er Jahre, die Solid-Body Gitarren (Gitarren ohne Klangkörper) entwickelt, welche heute allgemein als E-Gitarre bekannt sind.


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