Die Klarinette ist ein sehr vielseitiges Orchester-, Kammermusik- und Soloinstrument. Sie zählt zur Gattung der Holzblasinstrumente und ist in der klassischen Musik genauso anzutreffen, wie im Jazz oder Klezmer.
Der Ton wird mit Hilfe eines Rohrblattes produziert, das durch Anblasen in Schwingung versetzt wird. Mit Hilfe von Tonlöchern und Klappen kann die Luftsäule im Instrument verlängert bzw. verkürzt werden, um so die Tonhöhe zu verändern.

Die Klarinette hat einen ungewöhnlich großen Tonumfang von fast vier Oktaven und eine sehr große dynamische Bandbreite; das bedeutet, dass man sehr tief und sehr hoch, sowie sehr leise oder auch sehr laut spielen kann. Ein Klarinettenschüler spielt normalerweise eine B-Klarinette. Es gibt jedoch eine ganze „Klarinettenfamilie“, von Pikkolo- bis Kontrabassklarinette, so dass sich mit einem Klarinettenensemble ein ganzes Orchester nachahmen lässt und sich viele musikalische Möglichkeiten bieten.

Um dieses Instrument zu erlernen, braucht man keine besonderen Vorkenntnisse. Der Schüler sollte aber schon ca. acht Jahre oder älter sein, weil die Spannweite der Finger, sowie das Luftvolumen vorher in der Regel noch nicht ausreichend sind. Auch müssen im vorderen Bereich die zweiten Zähne schon vorhanden sein.
Nach oben gibt es selbstverständlich keine Altersgrenze.

Wie bei allen (Blas-)Instrumenten ist das regelmäßige Üben besonders wichtig, da die Lippenmuskulatur, die für einen schönen, kontrollierten Klang zuständig ist, stabilisiert werden muss.

In jedem Fall sind das Interesse am Instrument und der Spaß am Musizieren das Wichtigste für einen guten Klarinettenunterricht!


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